Bundesbank · 24.09.2026
Unternehmensfinanzierung 2026: Warum nicht nur der Zinssatz entscheidet.
Neben Refinanzierungskosten war laut Research Brief die veränderte Bepreisung von Kreditmerkmalen zentral. Für Unternehmen zählen damit mehr Faktoren als der sichtbare Referenzzins.
LiquidBoost-Einordnung: Für einen belastbaren Finanzierungsvergleich reicht der Blick auf EURIBOR oder Nominalzins nicht. Entscheidend sind Gesamtkosten, Sicherheiten, Laufzeit, Flexibilität und verfügbare Linie. Beim Factoring kommen Forderungsstruktur, Debitorenqualität und Leistungsumfang hinzu.
Bundesbank · 28.04.2026
Banken straffen Kreditrichtlinien und Bedingungen für Unternehmen.
Die befragten Banken meldeten restriktivere Richtlinien und Bedingungen; große Unternehmen und KMU waren in ähnlichem Ausmaß betroffen.
LiquidBoost-Einordnung: Strengere Kreditrichtlinien können vor allem dann relevant werden, wenn Unternehmen kurzfristig Betriebsmittel oder Wachstum finanzieren müssen. Forderungsfinanzierung kann die Abhängigkeit von einer Kreditlinie reduzieren; sie ersetzt jedoch weder Bonitätsprüfung noch eine saubere Finanzierungsplanung.
LiquidBoost · Praxisanalyse · 30.09.2026
Factoring oder Kontokorrent: Was passt zu welchem Liquiditätsbedarf?
Beide Instrumente schaffen Liquidität, folgen aber einer anderen Logik. Entscheidend sind Gesamtkosten, Sicherheiten, Flexibilität, Forderungsstruktur und gewünschter Leistungsumfang.
LiquidBoost-Einordnung: Kontokorrent und Factoring lösen unterschiedliche Aufgaben. Der Kontokorrent schafft einen vereinbarten Kreditrahmen; Factoring mobilisiert Liquidität aus geeigneten Forderungen. Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt von Nutzung, Kosten, Sicherheiten, Zahlungszielen und Forderungsvolumen ab.
Quelle: LiquidBoost – eigene fachliche Einordnung, Stand 30.09.2026.