Rechnung raus. Liquidität rein. Wachstum frei.
Offene B2B-Forderungen werden zu planbarer Liquidität – je nach Fall oft innerhalb von 24–48 Stunden statt erst nach 30, 60 oder 90 Tagen.
Ihr Factoring-Wissen auf einen Blick
Vertiefen Sie genau den Punkt, der für Ihre Entscheidung relevant ist – von Kosten und Zahlungszielen bis zu Modellen, KMU-Eignung und dem Vergleich mit Betriebsmittelkredit.
Liquidität verbessern
Ursachen von Liquiditätsengpässen erkennen und Maßnahmen vergleichen, die finanziellen Spielraum schaffen.
Mehr erfahren
Was kostet Factoring?
Welche Gebühren entstehen, wovon sie abhängen und wie sich Factoring wirtschaftlich einordnen lässt.
Mehr erfahren
Factoring oder Betriebsmittelkredit?
Unterschiede bei Liquidität, Verschuldung, Bonität und Risiko im direkten Vergleich.
Mehr erfahren
Offenes oder stilles Factoring
Wie sich beide Varianten unterscheiden und welches Modell zu Kundenstruktur und Kommunikation passt.
Mehr erfahren
Zahlungsziele & Außenstände
Warum lange Zahlungsziele Kapital binden und wie offene Forderungen den operativen Spielraum begrenzen.
Mehr erfahren
Factoring für KMU
Wann Factoring für kleine und mittlere Unternehmen sinnvoll ist und welche Voraussetzungen zählen.
Mehr erfahrenWas ist Factoring überhaupt?
Die einfache Idee: Eine Rechnung wird nicht erst in 30, 60 oder 90 Tagen zu Geld, sondern sofort nutzbar.
Sie haben geliefert. Ihr Kunde zahlt später.
Beim Factoring verkaufen Sie diese offene Rechnung an einen Factoring-Partner (Factor). Je nach Factor erhalten Sie unmittelbar nach Einreichung der Rechnung zwischen 80 % und 100 % des Rechnungsbetrags ausgezahlt. Ein möglicher Sicherheitseinbehalt wird nach Zahlungseingang Ihres Kunden – abzüglich der vereinbarten Gebühren – ausgezahlt.
Kurz gesagt: Sie machen aus einer offenen Forderung sofort verfügbare Liquidität. Genau dafür ist Factoring da.
Wir kaufen Ihre Forderung nicht selbst an.
Wir prüfen Ihre Ausgangslage, ordnen die passende Factoring-Struktur ein und begleiten die Auswahl. Der eigentliche Forderungsankauf und die Auszahlung erfolgen über den ausgewählten Factoringpartner.
Manchmal ist Factoring die richtige Lösung. Manchmal nicht. Beides sagen wir Ihnen offen.
Wer ist der Factor?
Der Factor ist kein mystischer Finanzbegriff. Es ist der Partner, der Ihre Rechnung ankauft und die Abwicklung übernimmt.
Bankähnlicher Partner
Ein spezialisiertes, bankähnliches Unternehmen, das offene Rechnungen ankauft.
Finanzierung der Forderung
Der Factor stellt die Liquidität bereit und überbrückt damit das Zahlungsziel Ihres Kunden.
Absicherung & Management
Je nach Modell übernimmt der Factor auch das Forderungsmanagement und das Ausfallrisiko gegenüber Ihrem Kunden.
Viele Unternehmer verwechseln Factoring mit einem Kredit.
Ist es nicht. Factoring nutzt Geld, das Ihnen bereits zusteht. Sie finanzieren keine Zukunft auf Pump. Sie beschleunigen vorhandene Forderungen.
Rechnungen, die schon existieren
Es wird keine neue Finanzierung aufgenommen. Grundlage sind Rechnungen, die bereits gestellt wurden.
Keine neue Verschuldung
Beim echten Factoring entsteht keine neue Verschuldung. Offene Forderungen werden schneller nutzbar, statt weitere Banklinien zu belasten.
Bilanzstruktur und Bonität
Bei echtem Factoring kann sich die Bilanzstruktur verbessern und die Bonität positiv beeinflusst werden.
So funktioniert Factoring in der Praxis
Vier Schritte. Keine komplizierte Theorie. Entscheidend ist: Aus einer Rechnung wird früher Liquidität.
Leistung fertig
Die Leistung ist erbracht. Die Rechnung wird erstellt.
Rechnung an den Factor
Die Rechnung wird online an den Factor übermittelt.
Liquidität wird ausgezahlt
Sie können über den vereinbarten Auszahlungsbetrag verfügen, während das Zahlungsziel Ihres Kunden weiterläuft.
Kunde zahlt an den Factor
Der Kunde zahlt innerhalb des vereinbarten Zahlungsziels direkt an den Factor.
Warum 2 oder 3 % Skonto verschenken, wenn Factoring günstiger sein kann – und die Forderung je nach Modell zusätzlich gegen Ausfall absichert?
Beispiel: 50.000 € Rechnung mit 90 Tagen Zahlungsziel
So wird der Mechanismus greifbar: Die Rechnung ist gestellt, das Zahlungsziel läuft – und trotzdem kann Liquidität früher verfügbar werden.
Rechnung gestellt. Zahlungsziel: 90 Tage. Die Leistung ist erledigt – aber das Geld ist noch nicht da.
Wenn der Kunde pünktlich zahlt
Dann ist der Vergleich relativ einfach: Factoring-Gebühr gegen Finanzierungskosten und Skonto.
Wenn der Kunde nicht zahlt
Dann zählt nicht nur der Preis. Dann zählt, wer das Ausfallrisiko trägt und ob Ihr Cashflow trotzdem gesichert ist.
| Variante | Wie entsteht Liquidität? | Wirtschaftlicher Effekt | Was bleibt zu beachten? |
|---|---|---|---|
| Factoring | Die offene Forderung wird an einen Factoringpartner verkauft. | Liquidität wird deutlich vor dem regulären Zahlungstermin verfügbar. | Factoringentgelt und Finanzierungskosten werden individuell kalkuliert. Je nach Modell kommen Ausfallschutz und Forderungsmanagement hinzu. |
| Banklinie | Zusätzliche Liquidität wird über eine Kreditlinie bereitgestellt. | Die Forderung bleibt offen, während gleichzeitig die Kreditlinie beansprucht wird. | Zinsen, verfügbare Kreditlinie, Sicherheiten und Auswirkungen auf die Finanzierungsspielräume sind zu berücksichtigen. |
| Skonto | Der Kunde erhält einen Preisnachlass für frühere Zahlung. | Liquidität kann schneller kommen, dafür wird ein Teil der Marge dauerhaft abgegeben. | Der Effekt hängt davon ab, ob Kunden den angebotenen Skonto tatsächlich nutzen. |
| Warten | Keine zusätzliche Finanzierung. | Die 50.000 € bleiben bis zum Zahlungseingang im Unternehmen gebunden. | Löhne, Material, Steuern oder Wachstum müssen in dieser Zeit aus anderer Liquidität finanziert werden. |
Factoring kostet Geld. Stillstand kostet mehr.
Factoring ist kein Kredit. Es ist ein System, das Ihr Geld schneller verfügbar macht. Wenn Aufträge da sind, Rechnungen geschrieben werden und trotzdem Liquidität fehlt, kann Factoring genau der Hebel sein, der Wachstum wieder möglich macht.
Was Factoring kostet, hängt von Ihrem Unternehmen ab.
Umsatz, Forderungsvolumen, Zahlungsziele, Debitorenstruktur, Risiko und Vertragsmodell beeinflussen die Konditionen. Hinzu kommt die Trennung zwischen Factoringentgelt und Finanzierungskosten. Eine pauschale Prozentzahl führt deshalb schnell in die falsche Richtung.
Weitere passende Factoring-Themen
Vertiefen Sie die Themen, die für Ihre Liquiditäts- und Finanzierungsentscheidung relevant sind.
Ist Factoring für Ihr Unternehmen sinnvoll?
Eine erste Prüfung zeigt schnell, ob Ihre Forderungen geeignet sind und welche Struktur wirtschaftlich Sinn ergibt.
Factoring anonym vorprüfen
Prüfen Sie in ca. 2 Minuten anonym, wie gut Factoring zu Ihren Eckdaten passt – ohne Firmenname, E-Mail-Adresse oder Kontaktpflicht.