Kosten entstehen sofort
Personal, Material, Transport und laufende Betriebskosten müssen bezahlt werden, bevor Ihr Kunde überweist.
Ihre Leistung ist erbracht, die Rechnung gestellt – doch das Geld fehlt noch Wochen. Lange Zahlungsziele binden Kapital und verschieben das Risiko vollständig auf Ihr Unternehmen.
Umsatz und Liquidität entstehen nicht zum selben Zeitpunkt. Je größer die Zeitspanne dazwischen, desto mehr Kapital muss Ihr Unternehmen selbst vorfinanzieren.
Personal, Material, Transport und laufende Betriebskosten müssen bezahlt werden, bevor Ihr Kunde überweist.
Mehr Aufträge bedeuten zunächst mehr Vorleistung und höhere Außenstände – nicht automatisch mehr verfügbares Geld.
Solange die Rechnung offen ist, trägt Ihr Unternehmen das Risiko von Zahlungsverzug und Forderungsausfall.
Entscheidend ist nicht nur die Marge. Wenn zwischen Leistung und Zahlung 30, 60 oder 90 Tage liegen, muss Ihr Unternehmen diese Zeit finanziell überbrücken.
Der Engpass beginnt häufig lange vor dem eigentlichen Zahlungseingang.
Personal, Material oder Kapazitäten werden eingeplant und finanziert.
Die Leistung wird erbracht, während die laufenden Kosten weiterlaufen.
Erst nach Leistungserbringung beginnt das vereinbarte Zahlungsziel.
Die Liquidität entsteht erst, wenn der Kunde tatsächlich überweist.
Bei regelmäßigem Umsatz wächst der gebundene Forderungsbestand schnell auf mehrere Monatsumsätze.
Bei 100.000 € Monatsumsatz und 60 Tagen Zahlungsziel sind rechnerisch ungefähr zwei Monatsumsätze in offenen Forderungen gebunden.
Steigt der Monatsumsatz auf 150.000 €, kann sich der gebundene Forderungsbestand auf rund 300.000 € erhöhen.
Zahlt ein Kunde nicht nach 60, sondern erst nach 75 oder 90 Tagen, wächst die tatsächliche Kapitalbindung weiter.
Auch profitable Aufträge belasten den Cashflow, solange der Rechnungsbetrag noch nicht verfügbar ist.
Nicht jede Maßnahme löst das Problem vollständig. Entscheidend ist die Kombination aus Finanzierung und Prozessqualität.
Wirtschaftlich sinnvoll, aber nicht immer durchsetzbar – besonders gegenüber größeren Auftraggebern.
Geeignet bei längeren Projekten, sofern Vertrag, Leistung und Abrechnung klar strukturiert werden können.
Saubere Rechnungen, feste Mahnprozesse und laufende OPOS-Kontrolle verhindern unnötige Verzögerungen.
Offene Forderungen werden kurzfristig zu verfügbarer Liquidität. Je nach Modell kommen Ausfallschutz und Debitorenmanagement hinzu.
Ein Großhändler beliefert regelmäßig Geschäftskunden mit 60 Tagen Zahlungsziel. Während neue Ware eingekauft und bezahlt werden muss, stehen große Teile des Umsatzes noch als offene Forderungen aus.
Ihr Kunde kann weiterhin nach 30, 60 oder 90 Tagen zahlen. Für Ihr Unternehmen wird die Forderung jedoch bereits vorher zu verfügbarer Liquidität.
Diese Signale sprechen dafür, dass Zahlungsziele den finanziellen Spielraum zunehmend begrenzen.
Rechnungen werden regelmäßig später bezahlt als vereinbart.
Die Kosten entstehen lange vor dem Kundenzahlungseingang.
Neue Aufträge führen zunächst zu höheren Außenständen und mehr Kapitalbedarf.
Wenige hohe Forderungen bestimmen den gesamten Cashflow.
Buchhaltung und Geschäftsführung verbringen zu viel Zeit mit offenen Rechnungen.
Liquidität soll weniger vom tatsächlichen Zahlungsverhalten einzelner Kunden abhängen.
Die wichtigsten Punkte für eine belastbare Liquiditätsplanung.
Eine pauschale Grenze gibt es nicht. Entscheidend ist, ob Ihr Unternehmen Löhne, Material, Steuern und Wachstum trotz der gebundenen Forderungen zuverlässig finanzieren kann.
Nein. Das vereinbarte Zahlungsziel kann bestehen bleiben. Der Factor stellt Ihrem Unternehmen die Liquidität vorher zur Verfügung.
Typischerweise müssen die Leistungen vollständig erbracht, die Forderungen eindeutig, frei von Einreden und gegenüber gewerblichen Kunden gestellt sein.
Factoring macht geeignete Forderungen bereits vor dem regulären Zahlungseingang nutzbar. Je nach Modell übernimmt der Factor zusätzlich das Forderungsmanagement und das Ausfallrisiko.
Vertiefen Sie die Themen, die für Ihre Liquiditäts- und Finanzierungsentscheidung relevant sind.
Wir prüfen Ihre Zahlungsziele, OPOS-Struktur und Kundenkonzentration und zeigen, welche Liquidität durch Factoring kurzfristig verfügbar werden könnte.