Lagerhalle im Großhandel
LiquidBoost · Branchenlösung

Factoring für Großhandel

Ware wird eingekauft und gelagert, bevor Kunden bezahlen. Factoring kann gebundenes Kapital aus offenen Warenrechnungen früher verfügbar machen.

Persönliche Erstprüfung · mehrere Factoring-Strukturen · kein anonymes Vergleichsportal

KapitalbindungEinkauf und Lagerbestand
Kundenzahlunghäufig erst nach Lieferung
LiquiditätsvorteilSkonto und Nachbestellungen
Gut geeignetgelieferte Warenrechnungen
Das typische Problem

Die Ware ist geliefert. Die nächste Bestellung steht schon an.

Im Großhandel bindet Wachstum zusätzliches Kapital: Einkauf und Lager werden finanziert, während Kundenrechnungen noch offen sind. Factoring kann diesen Kreislauf verkürzen.

Einkauf und Lagerbestand binden Kapital, oft lange bevor Kunden ihre Rechnungen begleichen – Nachbestellungen laufen dabei unabhängig vom Zahlungseingang weiter.
Wie LiquidBoost unterstützt

Von der Warenrechnung zur planbaren Liquidität.

Factoring setzt bei gelieferten und abrechenbaren Warenforderungen an. LiquidBoost ordnet ein, welche Struktur zu Einkaufsvolumen, Kundenmix und Zahlungszielen passt.

1

Einkauf und Lagerbestand

Wareneinkauf und Lagerhaltung binden Kapital, bevor die erste Kundenrechnung beglichen ist.

2

Skonto nutzen

Frühzahler-Skonto beim eigenen Einkauf lässt sich sichern, statt auf offene Forderungen zu warten.

3

Nachbestellungen

Neue Bestellungen lassen sich finanzieren, auch wenn frühere Rechnungen noch offen sind.

4

Wachsende Kundenaufträge

Größere Aufträge und neue Kunden lassen sich bedienen, ohne die Kreditlinie auszureizen.

Typische Einsatzbereiche

Geeignet für unterschiedliche Großhandelsmodelle.

Die Beispiele sind nicht abschließend. Entscheidend ist die konkrete Forderungsstruktur.

✓Technischer Großhandel
✓Baustoffhandel
✓Lebensmittelgroßhandel
✓Medizinischer Bedarf
✓Elektrogroßhandel
✓Import und Distribution
✓Verpackungs- und Betriebsmittelhandel
✓Weitere Handelsunternehmen
Illustratives Beispiel – kein Kundenfall

Eine Warenlieferung, ein Zahlungsziel von 45 Tagen.

Ein Großhändler liefert eine größere Warenmenge an einen gewerblichen Kunden mit 45 Tagen Zahlungsziel. Durch Factoring wird ein wesentlicher Teil der Rechnungssumme kurzfristig verfügbar – die nächste Bestellung kann finanziert werden, ohne auf den Zahlungseingang zu warten.

Einordnung für Ihre Entscheidung

Großhandel: Warenbestand und Forderungen unterscheiden

Warenbestand und Kapitalbindung

Wareneinkauf und Lagerbestand binden Kapital, bevor ein Kunde bezahlt. Factoring kann bei geeigneten Rechnungen für gelieferte Ware ansetzen; der Lagerbestand selbst wird dadurch nicht zur verkauften Forderung.

Retouren und Gutschriften berücksichtigen

Für die Prüfung sind neben Liefernachweisen auch Rückgaberechte, erwartete Retouren, Rabatte und Gutschriften wichtig. Sie können den tatsächlich verbleibenden Rechnungsbetrag verändern. Offene Posten sollten deshalb zusammen mit bekannten Kürzungen betrachtet werden.

Nachbestellungen und Debitorenkonzentration

Neue Bestellungen können fällig werden, während ältere Lieferungen noch unbezahlt sind. Planen Sie diese Kapitalbindung durch Zahlungsziele und prüfen Sie, wie stark die Forderungen auf einzelne Kunden entfallen. Ob der zusätzliche Spielraum die Factoringkosten rechtfertigt, hängt vom konkreten Einkauf, Abrechnungsvolumen und Vertrag ab.

Der Factoring-Rechner für Monatsvolumen und Kosten macht ein Forderungsszenario nachvollziehbar. Lagerbindung, Retouren und Gutschriften sind zusätzlich zu betrachten.

Häufige Fragen

Was Großhändler oft fragen.

Hilft Factoring auch bei der Vorfinanzierung von Warenbeständen?

Factoring finanziert die Forderung nach Lieferung und Rechnungsstellung, nicht den Lagerbestand selbst. Die dadurch früher verfügbare Liquidität kann jedoch den Spielraum für Einkauf und neue Warenbestellungen erhöhen.

Ist Factoring auch für kleinere Unternehmen möglich?

Ja – entscheidend sind nicht die Unternehmensgröße, sondern Rechnungsvolumen, Debitorenstruktur und Forderungsqualität. Ob und wie Factoring passt, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Welche Forderungen eignen sich?

Typischerweise vollständig erbrachte, nachvollziehbar dokumentierte und einredefreie Forderungen.

Wie schnell erfolgt die Auszahlung?

Nach erfolgreicher Einrichtung erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Die genaue Frist kann je nach Anbieter variieren.

Was passiert, wenn ein Kunde nicht zahlt?

Je nach Factoring-Modell übernimmt der Factor das Ausfallrisiko ganz oder teilweise im Rahmen des Delkredereschutzes. Ob und in welchem Umfang das gilt, regelt der jeweilige Vertrag.

Erfährt mein Kunde, dass ich Factoring nutze?

Das hängt vom gewählten Modell ab: Beim offenen Factoring wird der Kunde informiert, beim stillen Factoring tritt der Factor gegenüber dem Kunden nicht in Erscheinung. Beide Varianten sind in der Praxis verbreitet.

Ersetzt Factoring meinen Bankkredit?

Nicht zwingend. Factoring setzt an bestehenden oder neu entstehenden Forderungen an und wird häufig ergänzend zur Kreditlinie genutzt, nicht als vollständiger Ersatz.

Passt Factoring zu Ihrem Großhandel?

Wir prüfen unverbindlich, welche Factoring-Struktur zu Ihrem Warenumschlag, Ihren Kunden und Ihren Zahlungszielen passt.

Factoring für meinen Großhandel prüfen