Einkauf und Lagerbestand
Wareneinkauf und Lagerhaltung binden Kapital, bevor die erste Kundenrechnung beglichen ist.

Ware wird eingekauft und gelagert, bevor Kunden bezahlen. Factoring kann gebundenes Kapital aus offenen Warenrechnungen früher verfügbar machen.
Persönliche Erstprüfung · mehrere Factoring-Strukturen · kein anonymes Vergleichsportal
Im Großhandel bindet Wachstum zusätzliches Kapital: Einkauf und Lager werden finanziert, während Kundenrechnungen noch offen sind. Factoring kann diesen Kreislauf verkürzen.
Factoring setzt bei gelieferten und abrechenbaren Warenforderungen an. LiquidBoost ordnet ein, welche Struktur zu Einkaufsvolumen, Kundenmix und Zahlungszielen passt.
Wareneinkauf und Lagerhaltung binden Kapital, bevor die erste Kundenrechnung beglichen ist.
Frühzahler-Skonto beim eigenen Einkauf lässt sich sichern, statt auf offene Forderungen zu warten.
Neue Bestellungen lassen sich finanzieren, auch wenn frühere Rechnungen noch offen sind.
Größere Aufträge und neue Kunden lassen sich bedienen, ohne die Kreditlinie auszureizen.
Die Beispiele sind nicht abschließend. Entscheidend ist die konkrete Forderungsstruktur.
Ein Großhändler liefert eine größere Warenmenge an einen gewerblichen Kunden mit 45 Tagen Zahlungsziel. Durch Factoring wird ein wesentlicher Teil der Rechnungssumme kurzfristig verfügbar – die nächste Bestellung kann finanziert werden, ohne auf den Zahlungseingang zu warten.
Wareneinkauf und Lagerbestand binden Kapital, bevor ein Kunde bezahlt. Factoring kann bei geeigneten Rechnungen für gelieferte Ware ansetzen; der Lagerbestand selbst wird dadurch nicht zur verkauften Forderung.
Für die Prüfung sind neben Liefernachweisen auch Rückgaberechte, erwartete Retouren, Rabatte und Gutschriften wichtig. Sie können den tatsächlich verbleibenden Rechnungsbetrag verändern. Offene Posten sollten deshalb zusammen mit bekannten Kürzungen betrachtet werden.
Neue Bestellungen können fällig werden, während ältere Lieferungen noch unbezahlt sind. Planen Sie diese Kapitalbindung durch Zahlungsziele und prüfen Sie, wie stark die Forderungen auf einzelne Kunden entfallen. Ob der zusätzliche Spielraum die Factoringkosten rechtfertigt, hängt vom konkreten Einkauf, Abrechnungsvolumen und Vertrag ab.
Der Factoring-Rechner für Monatsvolumen und Kosten macht ein Forderungsszenario nachvollziehbar. Lagerbindung, Retouren und Gutschriften sind zusätzlich zu betrachten.
Factoring finanziert die Forderung nach Lieferung und Rechnungsstellung, nicht den Lagerbestand selbst. Die dadurch früher verfügbare Liquidität kann jedoch den Spielraum für Einkauf und neue Warenbestellungen erhöhen.
Ja – entscheidend sind nicht die Unternehmensgröße, sondern Rechnungsvolumen, Debitorenstruktur und Forderungsqualität. Ob und wie Factoring passt, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.
Typischerweise vollständig erbrachte, nachvollziehbar dokumentierte und einredefreie Forderungen.
Nach erfolgreicher Einrichtung erfolgt die Auszahlung in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Die genaue Frist kann je nach Anbieter variieren.
Je nach Factoring-Modell übernimmt der Factor das Ausfallrisiko ganz oder teilweise im Rahmen des Delkredereschutzes. Ob und in welchem Umfang das gilt, regelt der jeweilige Vertrag.
Das hängt vom gewählten Modell ab: Beim offenen Factoring wird der Kunde informiert, beim stillen Factoring tritt der Factor gegenüber dem Kunden nicht in Erscheinung. Beide Varianten sind in der Praxis verbreitet.
Nicht zwingend. Factoring setzt an bestehenden oder neu entstehenden Forderungen an und wird häufig ergänzend zur Kreditlinie genutzt, nicht als vollständiger Ersatz.
Wir prüfen unverbindlich, welche Factoring-Struktur zu Ihrem Warenumschlag, Ihren Kunden und Ihren Zahlungszielen passt.